Unsere drei Punkte in diesem Spiel können natürlich nur an die Spanier gehen. Nicht böse sein, liebe Nachbar-Niederländer! Ihr wärt natürlich unsere Favoriten, wenn es um Genever, Pfannkuchen und Wohnwagen ginge. Aber beim Wein haben die Spanier so weit die Nase vorn, dass sie mühelos Weltmeister werden können. Sie produzieren sowohl Masse als auch Klasse – und das zu konstant bezahlbaren Preisen. Das macht ihnen so schnell niemand nach. Sieg Spanien!

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Spanien:

  • Spanien ist Wein-Weltmeister: Kein anderes Land besitzt eine größere Weinanbaufläche – trotzdem produzierte Spanien lange Zeit deutlich weniger Wein als Italien oder Frankreich. Bis 2013!
  • Übersetzer für den Weinkauf: abocado bedeutet lieblich, dulce steht für süß, seco für trocken, semiseco für halbtrocken und brut für sehr trocken. Espumoso ist ein Schaumwein, Cepa heißt Rebsorte.
  • Der teuerste spanische Wein – ist schwer auszumachen. Denn Spanien liefert in der Regel Weine von großer Qualität zu kleinem Preis. Ein “teurer” Wein ist “Vega Sicilia’s Unico”, der für 170 und 300 Euro zu erwerben ist.

Niederlande:

  • Niederlande wird (noch) in Sachen Weinbau milde belächelt, doch insbesondere die Achterhoecker Weine – aus gleichnamiger Region – werden in naher Zukunft ganz sicher noch von sich Reden machen.
  • “Mehr Wein als Schein” – was so viel heißen soll, wie: In den Niederlanden gibt es mehr Weinkultur, als es scheint. Das Örtchen Wahlwiller zwischen Maastricht und Aachen gilt sogar als echtes Weindorf und stellt eine Weinkönigin.
  • “Wein”en werden auch viele, wenn sie sich an die Kultszenen bei der WM 1990 erinnern: Es war der 24. Juni, im Guiseppe-Meazza-Stadion, beim Spiel Deutschland gegen die Niederlande, als Frank Rjijkaard unseren Rudi Völler anspuckte.
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