Wer an Wein aus den USA denkt, der denkt wahrscheinlich automatisch an Kalifornien, denn aus dem Sunshine State kommen die berühmtesten Weine der Vereinigten Staaten. Aber nicht nur die Weine aus dem sonnenverwöhnten Kalifornien sorgen bei Weinkennern weltweit für Furore, auch die Rebflächen in Oregon und Washington leisten ihren Beitrag zu den Spitzenweinen aus Amerika.

Die Geschichte des amerikanischen Weinanbaus reicht zurück bis ins 16. Jahrhundert. Damals kamen die Hugenotten aus Frankreich nach Florida und legten in Jacksonville die ersten Weingärten an. Die Weine waren allerdings nur für den Hausgebrauch, an größere Mengen für den Verkauf war noch nicht zu denken. Professionell wurde der Weinanbau in den USA erst rund 200 Jahre später, als der Goldrausch in Kalifornien begann und viele Abenteuerlustige aus ganz Europa in den amerikanischen Westen kamen. Das Fachwissen der Franzosen, Italiener und Deutschen zum Thema Weinanbau war gefragt und im Napa Valley, später auch in Mendocino und Santa Cruz entstanden große Rebflächen.

Merlot, Chardonnay und Cabernet Sauvignon – so heißen die beliebtesten Weinsorten aus den USA, denn diese Rebsorten sind perfekt für die zumeist sandigen Böden. Auch das Klima mit trockenen, heißen Sommern und oft kalten Wintern kommt den Weinen sehr entgegen und macht sie fruchtig und vollmundig. Etwas anders sieht es in den Weinanbaugebieten in Oregon und Washington aus, denn hier ist das Klima nicht ganz so sonnig und warm. Trotzdem haben auch diese Weine weltweit viele Freunde und Kenner, die ihr etwas rauchiges, aber immer sehr kräftiges Aroma schätzen.

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