Ein Rotwein ist aus der guten Küche nicht mehr wegzudenken (auch im Topf, nicht nur im Glas), denn besonders Fleischgerichten verleiht Rotwein das gewisse Etwas. Rotwein unterstreicht das Aroma von zartem Lammbraten, er macht einen Rehrücken zu einer Delikatesse und auch für den Rinderschmorbraten wird der Koch viele Komplimente bekommen, wenn er die Soße mit einem Schuss Rotwein veredelt. Wenn sich würzige Kräuter wie Thymian und Rosmarin mit einem guten Rotwein im Topf vereinen, dann werden besondere Gaumenerlebnisse gekitzelt. Bei der Verfeinerung von Soßen spielt der Rotwein stets gerne eine „Gastrolle“, bei der Zubereitung von Süßspeisen wird er aber zum Hauptdarsteller. Eine feine Weinschaumcreme oder auch mit Rotwein aromatisierte Pflaumen sind ein Hochgenuss und der krönende Abschluss jedes winterlichen Menüs. Dass Rotwein in der Küche für Furore sorgt, steht außer Zweifel, bleibt die Frage, ob der Rotwein, der zum Kochen zum Einsatz kommt, auch bei Tisch getrunken werden soll. An dieser Frage scheiden sich die Geister.

Da gibt es die Feinschmecker, die in der Küche einen Kochwein verwenden, was immer ein bisschen abfällig klingt, und bei Tisch etwas besonders Edles in die Gläser füllen. Aber es gibt auch diejenigen, die es eher pragmatisch sehen und den Rotwein, der vielleicht in der Küche übrig geblieben ist, auch ihren Gästen anbieten.

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