Der Name Honduras bedeutet so viel wie große Tiefen. Mit diesen großen Tiefen an der Küste des Pazifischen Ozeans hatten die Spanier zu kämpfen, als sie im 15. Jahrhundert zum ersten Mal nach Honduras kamen. Heute gehört Honduras zu den ärmsten Ländern in Mittelamerika und die Bewohner leben zu rund 80% von der Landwirtschaft. Honduras ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Bananenrepublik, denn im Osten des Landes gibt es ausgedehnte Bananenplantagen. Ein weiterer Exportschlager aus Honduras ist die Kokosnuss, die allerdings nur an der karibischen Küste angebaut wird.

Wein gehört nicht zu den Dingen, die in Honduras angebaut werden. Zwar gibt es eine winzige Fläche, auf der mit verschiedenen Rebsorten experimentiert wird, aber eine Zukunft hat dieser Weinanbau eher nicht. Wie in allen anderen Staaten in Mittel- und Südamerika, so verboten die Spanier im Mittelalter auch den Bewohnern von Honduras den Anbau von Reben. Die Spanier fürchteten die Konkurrenz zu den erfolgreichen Winzern in ihrer Heimat.

Die Einwohner von Honduras sind überzeugte Biertrinker und das Danli, ein Bier, das aus Mais gewonnen wird, ist so etwas wie ein Nationalgetränk. Auch Schnaps aus Zuckerrohr, der berühmt-berüchtigte und sehr scharfe Yuscarán, ist sehr beliebt, aber mit Vorsicht zu genießen. Das gilt auch für den hochprozentigen Palmwein. Wer in Honduras Wein aus Trauben trinkt, der kann sicher sein, dass es sich um einen importierten Wein handelt.

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