Obwohl der Gewürztraminer eine weiße Traube ist, ist er auch als „Roter Traminer“ bekannt. „Geburtsort“ des Gewürztraminers ist Ägypten – sagen die einen, Griechenland sagen die anderen. Der Gewürztraminer gedeiht am besten auf warmen, tiefen und feuchten Böden, die ihm die kräftigen Gewürznoten verleihen. Leider ist er ziemlich empfindlich, was ihn aber auch zu einer außergewöhnlichen, besonderen Rebe macht. Liebhaber dieser Weinrebe bezeichnen einen Gewürztraminer als „Denkmal deutscher Weinkultur“. Da er bezüglich der Ertragsmenge keine Sicherheiten bietet, gelingt es ihm nicht, größere Anbauflächen zu erobern. Ein weiterer Grund, warum er in vielen Regionen als Spezialität gilt.

Wirkliche Besonderheiten stellen Trester-Brände vom Gewürztraminer dar.

Geschmack und Bukett

So charakteristisch, vollmundig und würzig wie ein Gewürztraminer ist, ist er absolut ein Kandidat für besondere Gelegenheiten und Momente. Einige Weißwein-Exemplare werden „gewöhnlich“ ausgebaut, andere dürfen als elegante Größen überzeugen – einen stattlichen Alkoholgehalt weisen alle auf. Sein Duft ist intensiv fruchtig und blumig – herrlich gefüllt mit Rosenaromen, Marzipan, Zitrus und leichten Honig- bzw. Maracujanuancen. Hinsichtlich der Farbe beeindruckt ein Gewürztraminer in herrlichem Goldgelb, bis hin zu rötlichem Gelb.

Synonyme

Roter Traminer, Clevner.

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