Für die Engländer ist die WM bekanntlich ja schon vorbei – auch wenn ihre Männer heute noch gegen Costa Rica auflaufen. Auch bei einer Wein-WM wäre England inzwischen sicher ausgeschieden. Das bedeutet allerdings nicht, dass es auch in Zukunft immer so sein muss. Vor allem im Süden England beschert der Klimawandel den Insulanern mittlerweile interessante Lagen, die sie bereits eifrig mit Reben bestücken. An ihrem Scheitern in 2014 ändert das freilich nichts. Da allerdings auch Costa Rica den internationalen Weinbau nicht wirklich beflügelt, plädieren wir auf ein für beide Seiten gnädiges Unentschieden.

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Costa Rica:

  • Costa Rica trinkt gerne Limonade, Kaffee, Kokoswasser (Pipa) und Batidos-Milch/-Fruchtgetränke. Wein wird eher wenig getrunken – welch Wunder, es gibt dort auch noch keinen eigenen. 2015 sollen die ersten Weine der 2011 gegründeten Weinkellerei von Kerry Damskey auf den internationalen Markt kommen.
  • In Costa Rica wird man statt Wein eher Bier finden, am bekanntesten ist das „Imperial“. Reisetipp: Zu den in der Karte aufgeführten Preisen wird noch ein Steuer- und Serviceaufschlag erhoben. Falls nicht erwähnt, unbedingt beim Personal erkundigen.
  • Obwohl Costa Rica keinen Wein exportiert, findet in San Jose jährlich eine Wein-Fachmesse statt.

England:

  • Unterschätzt England nicht! 2011 wurde der „Chalk Ridge Rose 2010“ beispielsweise zum weltweit besten Rosé gewählt.
  • Was die Etikettenbezeichnung betrifft, ist England im Vergleich zum übrigen Europa sehr „großzügig“ – so sind in der Regel nur Rebsorte, Jahrgang, Menge und Alkoholgehalt aufgeführt.
  • Sir Peter Ustinov prägte einst mit seiner Aussage „italienische Pünktlichkeit, deutscher Humor und englischer Wein“ seine Vorstellung der Hölle…das lassen wir einfach mal so stehen.
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