Klinsland könnte die Deutschen in der Vorrunde noch ganz schön ins Schwitzen bringen. Wenn die nämlich heute gegen Portugal gewinnen, dann müssen Müller-Thurgau & Co. bei ihrem letzten Gruppenspiel richtig aufdrehen. Aber das ist ja erst nächste Woche dran. Heute geht es um den Vergleich der leckeren Tropfen aus dem Sonoma Valley (um nur ein erfolgreiches Weinbaugebiet in den USA zu nennen) und den feinen Ports und Madeiras aus Portugal (um auch hier nicht die ganze Bandbreite nennen zu müssen). Wer hat die größeren Chancen im Weinbau? Wahrscheinlich die USA. Sie besitzen die größeren Flächen und haben mehr Dollars für Investitionen. Den Portugiesen bleibt aber die Tradition und eine ewig lange Erfahrung mit Wein. Ganz, ganz knapper Sieg für die USA.

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

USA:

  • Deutschland ist einer der größten Abnehmer von Wein aus den USA – jedoch nicht für den eigenen Verbrauch, sondern als „Vermittler“ und Vermarkter. Insbesondere die Niederlande bekommen aus Deutschland viel „weitergereicht“.
  • Alleine die über 300 Weingüter in Napa Valley in Kalifornien verbuchen im Jahr 4 Millionen Touristen. Das entspricht Platz 2 bei den beliebtesten Attraktionen Kaliforniens. Das Disneyland ist natürlich Platz 1.
  • Es wird zwar in insgesamt 50 Staaten der USA Weinbau „vollzogen“, doch liefert Kalifornien sage und schreibe einen Anteil von 90% an der gesamten Weinbau-Produktion.

Portugal:

  • Hoch lebe Portugal! Denn ohne Portugal hätten wir keine Korken: Mehr als die Hälfte aller Weinkorken auf der Welt, stammen von portugiesischen Korkeichen. Frühestens nach 25 Jahren kann die Rinder der Korkeiche zu Korken verarbeitet werden. Wir bedauern es aber, dass die Kork-Verwendung zurückgeht, denn das „Plopp“ ist so ein wunderschönes Geräusch.
  • Weinkellereien findet man in Portugal unter dem Begriff „Caves“, ein Weingut unter „Quintas“. Einfach Jungweine, die schnell getrunken werden müssen, sind „Verdes“, reife Weine „Maduro“ und lagerfähige Spitzenweine „Garrafeira“.
  • DER Sir Cliff Richard ist so etwas wie der heimliche Botschafter von der Algarve. Hier besitzt er auch ein Weingut und viele Schaufenster der Weinläden sind mit Bildern oder Aufstellern von Richards bestückt. Sir Cliff Richard ist der „Adega do Cantor“
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