Die orangefarbenen Jungs aus Holland sind auf dem Feld spielfreudig und trickreich. Im Weinberg allerdings haben sie gegen Chile keine Chance. Die Gegner aus Südamerika haben schlicht das bessere Klima, um Trauben zu züchten. Da helfen auch die Treibhäuser nichts, in denen die Niederländer ansonsten ganz respektabel Sellerie, Salatgurken und Tomaten züchten. Unseren lieben Nachbarn ist es zwar ohne Weiteres zuzutrauen, dass sie eines Tages auch Sauvignon Blanc und Merlot unterm Plastikhimmel ernten. Bis es soweit ist, gehen unsere drei Punkte an Chile.

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Niederlande:

  • Von der Stammtischidee zum Erfolg. Der Kartoffelbauer Johan van der Velde suchte nach einer Alternative zum Kartoffelanbau – und wurde Winzer. Seine Idee und sein Durchhaltevermögen haben sich ausgezahlt. Das Ergebnis: „De kleine Schorre“.
  • Seit Anfang 2014 darf in den Niederlanden Alkohol nur an Personen von mindestens 18 Jahren verkauft und ausgeschenkt werden.

Chile:

  • Übersee liefert Klasse. Eigentlich schon „immer“, doch erst mit der Erkenntnis des Wirtschaftspotenzials von Wein ist dem Land der Ausbau sortenreiner Weine wichtig.
  • Es ist das klimatische Gott-Geschenk, die lange Küste, das milde Wetter und die Lage zu den Anden – all das liefert Qualitätswein: stark, maskulin und chilenisch.
  • Noch immer gilt Espíritu de Chile in Deutschland als „Regalführer“ der chilenischen Weine.
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