Im Land des Tangos und der Pomade weiß man einen guten Tropfen nicht nur zu schätzen, sondern man weiß auch, wie er produziert wird. Argentinien überrascht die Weinwelt zunehmend mit klasse Rotweinen – für Masse war das Land ohnehin bekannt. Also drei glatte Punkte im Vergleich zum islamischen Iran, in  dem Alkohol verpönt ist? Nö, ganz so einfach ist die Sache nicht. Denn vor der religiösen Moral, hat man auch im Persischen Reich gerne getrunken und dafür Weine angebaut. Ein Unentschieden ist also zumindest im Bereich des Möglichen. Da eine Rückkehr zu westlichen weltlichen Genüssen in absehbarer Zeit jedoch unwahrscheinlich ist, setzen wir auf einen Sieg für Argentinien. Oder doch nicht? Auf jeden Fall wird es knapp.

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Argentinien:

  • Wer nach Wein aus Argentinien sucht, wird an „Dieter Meier“ nicht vorbei kommen. Kein typisch argentinischer Name – stimmt: Dieter Meier ist in Zürich geboren, war Poker- und Golfspieler, in den 80ern Elektropop-Musiker und hat mit einem Weingut in Mendoza sich selbst einen Traum erfüllt und Weingenießer glücklich gemacht.
  • Wie viel Wein Argentinien zu bieten hat, könnten Sie beispielsweise auf einer Rundreise durch die schönsten und wichtigsten Weinregionen des Landes „erfahren“. Unterschiedliche Veranstalter bieten in Argentinien Weinrundreisen an, die bis zu 3 Wochen lang sind.
  • Aus Argentiniens ältestem Weingut „Bodega Colomé“ kommt der „Amalaya Colomé“ – ein purpurroter Wein, der in fruchtigem, stolzem Charme glänzt und mit saftiger, guter Struktur genießen lässt. „Amalaya“ stammt aus der Sprache der Indio und heißt „mit der Hoffnung auf ein Wunder“.

Iran:

  • Aus gesetzlichen und religiösen Gründen werden im Iran nur Trauben zur Produktion von Rosinen gestattet. Zum Teil werden die Trauben aber exportiert und dort zu Wein ausgebaut.
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