Die Belgier sind zwar keine „großen“ Weinproduzenten – aber großartige 😉 und ausgesprochen große Weintrinker. Vor allem die edlen Tropfen aus dem Bordeaux, dem Burgund und der Champagne finden bei ihnen traditionell hervorragenden Absatz. In Algerien ist es andersherum: Durch die zunehmende Islamisierung wird dort immer weniger Wein getrunken, dafür vermehrt exportiert. Da die Qualität aber meist das Mittelmaß nicht übertrifft, plädieren wir hier auf ein Sieg für Belgien.

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Belgien:

  • Aus Belgien kommen leckere Sachen: Pommes, Bier, Pralinen – und Wein. Wein aus Belgien ist noch so etwas wie ein Geheimtipp, also haben wir nichts gesagt.
  • Das größte belgische Weingut ist so etwas wie ein „Benelux-Cuvée“, denn das Anwesen „Genoels-Elderen“ wurde 1991 von einem Niederländer gekauft. Als er in Dokumenten über das Schloss herausfand, dass hier einst Wein angebaut wurde, gab die Einschätzung eine Fachmannes aus Burgund den entscheidenden Tritt zum Aufbau des Weingutes. Die Weine, die überwiegend aus Pinot Noir und Chardonnay gekeltert werden, sind sogar in Japan und Frankreich gefragt.

Algerien:

  • Algerien im Norden Afrikas könnte alle Bedingungen aufweisen, um gute Weine auszubauen – wenn der Islam nicht lange Zeit im Wege gestanden hätte. Da die islamische Religion Alkoholgenuss verbietet, fehlte Algerien jede Motivation, Trauben anzubauen und nahezu der gesamte Bestand wurde Ende der 80er vernichtet. Als Algerien in Sachen Wirtschaft jedoch zulegen wollte, erkannte die Regierung die Kapital-Möglichkeiten einer Weinproduktion. Noch ist Algerien ein kleines Licht am Weinbau-Himmel, doch vor allem die Rotweine zeigen großes Potenzial auf dem Weg nach oben.
  • Algerien setzt auf klassische Rebsorten aus Frankreich  und stark auf Coteaux du Zaccar.
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