Also, wenn’s nach uns geht, dann kann das Spiel gerne unentschieden ausgehen – hmmm: Oder sollte Mexiko doch lieber gewinnen? Schließlich werden dort durchaus respektable Weine angebaut – sowohl rote als auch weiße.

Das kann man von Kamerun nicht sooo wirklich behaupten, dort wird allenfalls Wein getrunken. Dafür bauen die Zentralafrikaner wiederum Kakao an. Den braucht man bekanntlich für Schokolade. Und gute, dunkle Schokolade ist eine tolle Begleitung für Shiraz, Cabernet Sauvignon und Co. Also unentschieden – okay?

Wissenswertes in Sachen Weinanbau
Interessantes zur Spielpaarung und den Ländern

Mexiko:

  • Mexiko ist innovativ, mutig und immer für eine Überraschung gut. In Mexico-City bedeutet das in Bezug auf Wein, dass Nachwuchs-Winzer es geschafft haben, mitten in der Stadt auf einem Hochhausdach Reben anzubauen und von dort aus Wein-Innovation zu leben.
  • Die Küche Mexikos ist scharf und lecker. Doch welchen Wein reicht man zu Leckereien aus der mexikanischen Küche? – es ist wie so oft: die einen sagen, einen fruchtigen Weißwein wie Gewürztraminer oder Riesling; andere wiederum empfehlen einen körperreichen Cabernet Sauvignon oder Tempranillo. Ich empfehle: Tequila!
  • In Baja California werden 80% des mexikanischen Weins angebaut. Hier findet  jedes Jahr, in 2014 am 9. August, das Fest der Weinlese – die „Fiesta de la Vendimia“ statt.

Kamerun:

  • Ein Nationalgetränk von Kamerun ist der Matango – ein Palmwein, der aus Palmen gewonnen wird und seine weiße Farbe auch nach der Fermentierung behält. Das Tolle: Innerhalb eines Tages wird aus dem süßen Palmsaft, ein alkoholhaltiges Getränk.
  • In den Zollbestimmungen für Kamerun heißt es, dass man bis zu drei Liter Wein nach Kamerun einführen kann – ob das was zu sagen hat?
  • Im Grunde müsste Kamerun hervorragend Fußball spielen und tolle Weine ausbauen – denn von 1884 bis 1919 war Kamerun deutsche Kolonie.
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